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Geografie
Eine Scharte im geografischen Sinn ist ein Begriff der Geomorphologie und bezeichnet einen Grateinschnitt. Dabei bezeichnet man den Verlauf der Wasserscheide zwischen zwei Bergen bzw. eine markante Geländekante als Grat oder Kamm. Die Schartenhöhe ist ein wichtiges Merkmal zur Beschreibung der Eigenständigkeit eines Berges. Nur besonders schroffe und abweisende Geländeeinschnitte werden auch als Scharte bezeichnet. Sie sind im Allgemeinen als Gebirgspässe ungeeignet, werden aber gelegentlich von Saumpfaden gequert oder im Zuge von Gratüberschreitungen betreten. So verbindet etwa die höchstgelegene Scharte Österreichs, die „Obere Glocknerscharte“ (3.766 m ü. A.), den Klein- (3.783 m ü. A.) mit dem Großglockner (3.798 m ü. A.), was dem Kleinglockner eine minimale Schartenhöhe von 17 m beschert. Die Scharte ist etwa 8 m breit und verbindet mit einem meist überwechteten, oft nur zwei Fußbreiten schmalen Schneegrat die beiden Gipfel. Die Scharte wird auf dem Normalweg von der Adlersruhe zum Großglockner betreten, sie dient als Ausstieg aus der „Pallavicini-Rinne“ (Eis bis 55 ° steil) von Norden her und wird von Süden so gut wie nie erklettert. Kaum jemand käme auf die Idee, eine Überquerung des Glocknermassivs über diese Scharte durchzuführen.[1] Kaufen Sie jetzt Ihre Coins!Kaufen Sie jetzt Coins per PayPal! Ein Coin kostet Sie EUR 1,60. Nach dem Bezahlen erhalten Sie die Coins sofort per EMail an die EMailadresse, die Sie bei PayPal angegeben haben.
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